Jans Kampf gegen die Leukämie

Präimplantationsdiagnostik (PID)

 

Was ist das

Unter PID versteht man die genetischen und biochemischen Testverfahren, mit denen ein In-vitro-Fertilisation hergestellter Embryos vor dem Einpflanzen in den Mutterleib geprüft wird. Es können somit mehr als 50 Erbkrankheiten identifiziert werden. Es werden keine "Frankensteins" generiert, es wird nur dem Zufall nachgeholfen und das nur in sehr seltenen und berechtigten Fällen.

Wir unterstützen die PID weil

- es nicht darum geht ob ein Kind blaue oder grüne Augen hat
- Eltern mit Erbkrankheiten ein gesundes Kind ohne Abtreibung bekommen können
- es im Ausland bereits gemacht wird. Sollen nur vermögenden Eltern ein Recht haben auf ein gesundes Kind?
- der medizinische Fortschritt unseren Sohn gerettet hat
- diese mit strengen Auflagen vom Staat überprüft werden kann

Bericht Sonntagszeitung

In der NZZ am Sonntag vom 4. Juni 2006 hat Matthias Meili einen hervorragenden Artikel über die PID verfasst.
Artikel anschauen (PDF)

Luc Recordon, Ständerat seit 2007

In der NZZ am Sonntag vom 2. Dezember 2007 äussert sich Luc Recordon, Ständerat, mit einer schweren Erbkrankheit (geboren ohne Schienbein) folgendermassen zur PID an einer Debatte:
"Ich appelliere an Sie im Namen jener Kinder, die - wie ich - lieber nicht geboren worden wären, wenn dies möglich gewesen wäre, anstatt schwerstbehindert auf die Welt zu kommen."

 

 

©2012 by Werner Koch